1.)    Was ist eine Programmiersprache? (F4)

= formale Sprache mit festgelegter Syntax und Semantik.

2.)    Was ist der Unterschied zwischen Syntax und Semantik? (F4)

Die Syntax legt fest, welche Sprachelemente zulässig sind.

Die Semantik einer Sprache ist die Definition der zulässigen Sprachelementen zugeordneten Bedeutungen.

Syntax ~ Vokabeln & Grammatik

Semantik ~ Sinn und Bedeutung

3.)    Welche Typen von Programmiersprachen gibt es? (F5)

Maschinennahe Programmiersprachen / Maschinensprache, Binärcode; Assembler)

Höhere Programmiersprachen / Imperative, Deklarative und Objektorientierte Sprachen

4.)    Wozu werden Editor, Interpreter, Compiler, Linker, Debugger und Class-Loader benötigt?

Editor (F15):

Eingabe der Programmieranweisungen als Quelltext

Abspeichern des Quelltextes in einer Datei mit spezieller Endung

Interpreter (F16)

Liest die Quelltextdatei und bearbeitet sukzessive Anweisung für Anweisung.

Die Anweisung wird in Maschinensprache des jeweiligen Rechners übersetzt und ausgeführt

Der Maschinencode wird nicht gespeichert, deshalb fällt bei jeder Ausführung des Programms Übersetzungsarbeit an.

Compiler (F17)

Übersetzt alle Anweisungen der Quelltextdatei in Maschinencode

Das komplette Ergebnis wird in einer separaten Binärdatei abgespeichert

In einem 2. Schritt wird diese Binärdatei dann durch den Prozessor ausgeführt

Während der Compilezeit ist der Compiler in der Lage, syntaktische und teilweise auch strukturelle Fehler zu finden.

Laufzeit (= Ablauf des Programmes): Das Programm selbst muss auftretende Fehler abfangen und behandeln

Linker (F18)

Verbindet Objektmodule mit vorkompilierten Bibliotheks-Modulen, die vom Library-Manager verwaltet werden, zu einer lauffähigen Binärdatei

Die notwendigen Bibliotheks-Module erkennt der Library-Manager anhand der Anweisunegn im Objektmodul

Debugger (F19)

Werkzeug zum diagnostizieren, auffinden und beheben (Bugfix) von Fehlern

Steuert den Programmablauf: Schrittweise Ausführung des Programms, Einfügen von Haltepunkten und Überwachung der Werte (Speicherbereiche)

Class-Loader (F22)

Dynamischer Class-Loader; wird von JAVA anstatt eines Linkers verwendet

Bibliotheks-Module sind in JAVA-Paketen als Klassen zusammengefasst

5.)    Was ist eine IDE?

= Integrated Development Environment

Programm zur Entwicklung von Software (z.B. Eclipse)

Grafische Benutzeroberfläche

Funktionen (Editor, Compiler, Linker, Interpreter, Debugger // Textformatierung, CVS, UML, Refactoring)

6.)    Welches sind die typischen Merkmale und Programmarten von JAVA? (F24)

Applets Werden von der JVM des Web-Browsers ausgeführt
Client-Applikationen Werden vom JVM des Client-Betriebssystems ausgeführt
Servlets JAVA-Programm auf einem Server; erzeugt HTML
JAVA Server Pages (JSP) Skriptsprache für dynamische Webseiten
Enterprise JAVA Beans (EJB) Komponenten auf einem Server

7.)    Welche JAVA-Editionen gibt es? (F25)

Name Kürzel
Java2 Runtime Environment J2RE
Java2 Standard Edition J2SE
Java2 Micro Edition J2ME
Java 2 Enterprise Edition J2EE