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101 – Fragen (101-SAP-Unternehmen)
1)      Nennen Sie grundlegende Geschäftsdaten von SAP
Drittgrößter Software-Hersteller der Welt / Umsatz 2010 ca. 12,5 Mrd € / ca. 54.000 MiA weltweit / Konzernergebnis 2010: 1,9 Mrd € / Über 172.000 Kunden weltweit
2)      Nennen Sie betriebswirtschaftliche Anwendungen des Systems
ERP: Zusammenfassung sämtlicher ERP-Aktivitäten
PLM: Product Lifecycle Management
CRM: Customer Relationship Management
Personal
Produktion
Materialverwaltung

3)      Was ist der Grundgedanke der SAP-Software?
Integrierte branchenneutrale Standardsoftware, die alle betriebswirtschaftlichen Anwendungsbereiche ermöglicht und verzahnt.

4)      Nennen Sie verschiedene Betreibermodelle für SAP-Produkte.
SAP-Eigenbetrieb / SAP-Hosting / SAP Business by design

102 – Fragen (102-SAP-System)
1)      Nennen Sie länderspezifische Besonderheiten, die beim Betrieb eines Systems berücksichtigt werden müssen.
Musterkontenpläne / Bankdaten / Umsatzsteuerregelungen / Führung paralleler Währungen

2)      Was ist die grundlegende technische Konzeption des SAP-Systems?
Sichtenkonzept – Trennen von DB, Anwendungen und Präsentation / Client-Server Architektur.

3)      In welche 3 Ebenen ist ein SAP-System aufzuteilen?
Präsentation(ssicht) / Anwendung(ssicht) / Datenbank

4)      Nennen Sie Vorteile dieser Struktur.
Unabhängigkeit von Anwendungen und Technik / Skalierbar / Mandantenfähig / Business Framework / Einbindung von Desktop-Anwendungen

5)      Nennen Sie die Technologischen Eigenschaften des SAP-Systems
Transaktionsprinzip / Skalierbarkeit / Offenheit / Mandantenfähigkeit

6)      Was versteht man unter dem Client-Server-Prinzip?
Client = Kunde / Server = Anbieter – Softwarekomponenten fordern Daten  vom Server an.

7)      Was ist ein Dialog bei der Arbeit mit SAP?
Folge von Dialogschritten

8)      Geben Sie ein Beispiel an!
z.B. Material anlegen


9)      Was ist eine Transaktion?
Besteht aus mehreren Dialogschritten (= mehrere unterschiedliche Bildschirmbilder) / unterliegt dem ACID-Prinzip (A: atomar / C: consistent / I: isolated / D: durable)
Laut Wikipedia: eine Anweisung, die direkt im SAPGui eingegeben wird

10)   Geben Sie ein Beispiel an!
Anlegen Stammdaten Material  / Geld abheben am Automaten / Buchung eines Fluges im Internet

 
Ordnen Sie die folgenden Sachverhalte den entsprechenden Ebenen in SAP zu.
  • § Die Buchung einer Rechnung wird aufgerufen (Anwendung)
  • § Name und Adresse eines Lieferanten werden am Bildschirm eingetragen. (Präsentation)
  • § Ein Wareneingang wird verbucht. (Datenbank)
  • § Die Daten eines Kundenauftrages werden eingetragen (Anwendung)
  • § Eine Bestellung wird aufgegeben. (Datenbank)

BEISPIEL: Elektronischer Buchhandel
  • Sie wollen einen elektronischen Buchhandel betreiben.
  • Überlegen sie sich, welche Transaktionen Sie benötigen.
  • Welche Dialogschritte innerhalb der Transaktionen müssen sie definieren?
    • Nur eine Transaktion betrachten
Transaktionen:
è Katalog aufrufen, Warenkorb, Stammdaten Buch, Stammdaten Kunde
è Kaufen, Stornieren, abbrechen
è Bezahlfunktion


103 – Fragen (103-LK-SAP-Organisationstrukturen)
1)      Was passiert in den einzelnen Modulen?
Abbildung von Vorgängen

2)      Gibt es organisatorische Entsprechungen im Unternehmen?
JA.

3)      Welche könnten das sein?
Vertrieb, Buchhaltung, Produktion,…

4)      Was ist der Sinn einer solchen Struktur?
Funktionsbereiche zusammenfassen, Hierarchische Weisungsbeziehungen abbilden, aber auch zusammenhängende Tätigkeiten definieren

5)      Warum definiert man dies überhaupt?
ERP-Systeme ermöglichen prozessorientierte Abwicklung von Geschäftsprozessen (???)

Beispiel 
  • Ein Konzern gliedert sich in 3 Standorte (1,2,3) in 3 verschiedenen Städten. In Standort 1 findet die Produktion statt. In den Standorten 2 und 3 wird das produzierte Material gelagert und verkauft. Hauptsitz des Konzerns ist Standort 3. Dort sitzt die Verwaltung und auch der gesamte Einkauf wird dort vorgenommen. Jeder Standort erstellt eine eigene Bilanz und diese wird in der Zentrale ausgewertet.
  • Wie ist diese Struktur in SAP abzubilden?

è Umsetzung:  Bei der Einführung eines IT-Systems für betriebwirtschaftliche Anwendungen muss die Unternehmensstruktur im System abgebildet werden.
Es ist zu klären, welche realen Organisationseinheiten wie im System abgebildet werden.

  • Lösung:  
    • Ein Mandant für den Konzern
    • Da jeder Standort eigene Bilanz: 3 Buchungskreise
    • Da jeder Standort mit Material zu tun hat: 3 Werke
    • Dort jeweils eine Lagerstruktur
    • In Standort 3 eine Einkaufsorganisation für alle 3 Standorte


 
 
300-1 Fragen (300-1-SAP-Daten)
1)      Nennen Sie den Unterschied zwischen Daten und Information.
Daten: Zum Zweck der Verarbeitung zusammengefasste Zeichen
Information: Erkenntnis mit Zweckbezug oder Nutzen für den Empfänger, zielgerichtete Verwendung steht im Vordergrund

2)      Geben Sie ein Beispiel dazu an.
Daten:  abcd
Information: „12 € für ein Hemd“

3)      Welche 3 Datenarten kommen in Unternehmen vor?
a)      Maschinell lesbare und verarbeitbare Daten
b)      Digitale Daten
c)       Analoge Daten

4)      In welcher Art können Daten vorkommen?
Zu a) formatierte Daten -> eigentliche Daten
Zu b) durch Zeichen dargestellt – z.B Uhrzeit
Zu c) Darstellung durch sich entsprechend dem Sachverhalt ändernde Größe (Thermometer, Uhren)


5)      Nennen Sie Daten in mySAP, die Sie anlegen müssen! (F10 bis F14)
Stammdaten
Bestandsdaten
Bewegungsdaten

6)      Zu welchen Geschäftsprozessen können Materialien Bezüge besitzen?
Einkauf / Produktion / Lager

7)      Zu welcher Datenart gehören folgende Sachverhalte:
a)      Eine Lieferung von 20 ME wird verbucht. (Bestandsdaten)
b)      Der Umsatz beträgt 300.000 € pro Monat. (Bewegungsdaten)
c)       Lieferant Müller hat die Kontonummer 4946264 (Stammdaten)
d)      Mitarbeiteranzahl am 31.12. (Bewegungsdaten)


300-2 Fragen (300-2-SAP-LK-Stammdaten-Einkauf)

Fragen:
1)      Was ist der Sinn der Sichten eines Materials?
Da verschiedene Fachbereiche (Abteilungen) eines Unternehmens mit einem Material arbeiten und jeder Fachbereich unterschiedliche Informationen zu einem Material hinterlegen will, lassen sich die Daten eines Materialstammsatzes auch nach ihrer Zugehörigkeit zu einem bestimmten Fachbereich unterteilen.
Jeder Fachbereich hat also seine eigene Sicht auf einen Materialstammsatz und ist für die Pflege dieser Daten verantwortlich.
Die Daten, die innerhalb einer Sicht gepflegt werden, können für verschiedene Organisationsebenen gültig sein.

2)      Welche Beziehung zwischen Material und Lieferant wird durch den Einkaufsinfosatz aufgelöst?
(Ein Einkaufsinfosatz enthält Informationen für die Beschaffung eines Materials bei einem bestimmten Lieferanten, z.B. die mit dem Lieferanten ausgehandelten Konditionen, Ansprechpartner, Verkaufspreis…)
n:m-Beziehung -> Lieferant kann mehrere Materialien (n)  liefern; Material kann von mehreren Lieferanten (m) geliefert werden.

3)      Nennen Sie Stammdaten im Rahmen der Bezugsquellenfindung.
Orderbuch / Rahmenvertrag / Quotierung /  Anschrift des Lieferanten / Einkauskonditionen / Lieferbedingungen

4)      Nennen Sie Gründe für
  1. Quotierung
Möglichkeit, Bedarfe auf verschiedene Bezugsquellen automatisch verteilen
Faires Verteilen von Stückzahlen auf die Zulieferer
Ggf. Mengenmäßiges Ausschöpfen von Qualitäten in Abhängigkeit der lieferbaren Stückzahlen – Bester Lieferant wird voll abgenommen…
è     Pflegen der Lieferantenbeziehung

  1. Rahmenverträge
Sicherheit für beide Seiten
Verbesserte Konditionen


Fallstudie / Geschäftsfall:
-          Eine Unternehmen der Reisebranche bietet Fahrradtouren an. Hierzu werden Fahrräder montiert, verkauft und repariert. Dazu müssen die entsprechenden Teile zunächst beschafft werden. 
-          Rennrad, Mantel und Schlauch, Schaltgruppen, Lenker, Sattel, Rahmen, Bremsen
-          Hierfür kommen als Lieferanten in Frage: BikeLaden, RadTourInternational, ZweiradPartner
-          Das Unternehmen ist auf drei Filialen verteilt, die auch die Materialien vorhalten. Einkauf wird selbstständig von den Filialen durchgeführt.  Alle Materialien sind in der Bewertung geführt.
-          Welche Stammdaten sind hier anzulegen?
-          Welche Sichten sind auf jeden Fall zu pflegen?
-          Weitere Bedingungen:
-          BikeLaden kann nur von April bis August liefern, Zweiradpartner nicht von Oktober bis März, RadTour liefert immer. Bei der Lieferung der Rennräder sollen alle Lieferanten gleichmäßig berücksichtigt werden. Jeder Lieferant hat bzgl. jeden Materials andere Lieferkonditionen. Bremsen werden immer in Paaren geliefert. Beim BikeLaden heißt die Ansprechpartnerin Karin Schlösser. ZweiradPartner gibt immer 10% auf den Nettopreis.
-          Bei Lieferant BikeLaden soll 2013 für 45.000 Euro bestellt werden.
-          BikeLaden hat die Bank gewechselt.
-          Wie und wo sind diese Angaben in mySAP abzubilden?

Lösung:
  1. 3 Werke sind anzulegen
  2. Als Material anzulegen in allen 3 Werken
    1. Rennrad, Mantel und Schlauch, Schaltgruppen, Lenker, Sattel, Rahmen, Bremsen
    2. Family-Tour, Bike-Tour, Long-Distance Tour
    3. Sichten : Grunddaten, Einkaufssicht, Buchhaltungssicht für die Materialien außer Dienstleistungen
    4. 3 Lieferantenstämme
    5. 3 Kreditorenstämme
    6. BikeLaden kann nur von April bis August liefern, Zweiradpartner nicht von Oktober bis März, RadTour liefert immer.  à Orderbuch
    7. Bei der Lieferung der Rennräder sollen alle Lieferanten gleichmäßig berücksichtigt werden.
à Quotierung für Rennräder – 33,3%
  1. Leder Lieferant hat bzgl. jeden Materials andere Lieferkonditionen. Bremsen werden immer  in Paaren geliefert. Beim BikeLaden heißt die Ansprechpartnerin Karin Schlösser. ZweiradPartner gibt immer 10% auf den Nettopreis. à Infosätze pflegen
  2. Bankänderung in Stammdaten Lieferant


300-3 Fragen (300-3-SAP-LK-Einkauf-Beschaffungsprozess-1)

Geschäftsfall / Fortsetzung:
-          Für das Material Rennrad liegen Aufträge in Höhe von 20 zum 1.12. und 40 zum 5.1. vor.
-          Das Rad besteht aus den Komponenten Mantel und Schlauch, Felgen, Schaltgruppen, Lenker, Sattel, Rahmen und Bremsen.
-          Die Lagerbestände seien alle = 0. Welche Bedarfe treten auf und welche Möglichkeiten der Beschaffung der Teile über SAP können hier jetzt angewendet werden?
-          Welche Informationen im System kann man nutzen?
-          Welche Fragen treten zusätzlich auf?
20 Stück zum 01.12.
40 Stück zum 05.01.
Günstigste Lieferanten im System ersichtlich; Lieferzeiten, Konditionen
300-4 Fragen (300-4-SAP-LK-Beschaffungsprozess-2)

1)             Welche Daten sind wo anzugeben:
a)        Lieferdatum
b)        Material
c)         Lieferant
d)        Bestandsart
e)        Menge
f)         Einkäufergruppe
g)        Submissionsnummer
h)        Konditionen
i)          Staffelung
j)          Lagerort

BANF Anfrage/Angebot Bezugsquellenfindung Bestellung Wareneingang X         X           X X X           X X           X   X     X         X   X                     X

b)        Material
c)         Lieferant
d)        Bestandsart
e)        Menge
f)         Einkäufergruppe
g)        Submissionsnummer
h)        Konditionen
i)          Staffelung
j)          Lagerort

 
a)        Lieferdatum


2)             Ordnen Sie den Prozessschritten die passenden Transaktionen in mySAP zu:
a)    Bei Lieferant Y werden 10 Stück bestellt. (Bestellung)
b)   In Werk Berlin werden 1000 Stück benötigt. (BANF)
c)    Zum 3.12. werden in Hamburg 200 Stück benötigt. (BANF)
d)   Lieferant X kann10 Stück zum Preis von 234,45 € pro Stück liefern, ab 500 Stück zum Preis von 215
Euro pro Stück. (Angebot / Einkaufsinfosatz)
e)   Lieferant X liefert 4 Kartons von Material A. (Wareneingang)
f)     Es ist unklar, ob Lieferant Z am 30.1. liefern kann? (Anfrage)
g)    Die Preise der verschiedenen Lieferanten müssen verglichen werden. (Preissimulation / Infosatz / Angebote)
h)   Wo kann man Material A bestellen? (Orderbuch / Anfragen)

3)             Klassifizieren Sie folgende Sachverhalte:
a)    Ein Material wird von Werk A aus Werk B angefordert und geliefert.
(Umlagerung Physisch / Umbuchung von Werk zu Werk)
b)   Eine Lieferung geht zurück an den Lieferanten (Rücklieferung)
c)    Der Qualitätsprüfbestand ist in Ordnung und soll verkauft werden.  (Umbuchung von „Qualität“ nach „frei“)
d)   Es fällt auf, dass weniger geliefert wurde als zu bezahlen ist. (Rechnungsprüfung)
e)   Es entstehen Verbindlichkeiten gegenüber dem Lieferanten. (Rechnungsprüfung)
f)     Der Bestand eines Materials hat einen Wert von 23.575,35€. (Bewertung / klassische Form)
g)    Es ist besser, den Bestand mit 45 € pro Stück zu bewerten. (Materialpreisänderung)


Bringen Sie folgende Beschreibungen in die richtige Reihenfolge:
  1. 1.        Die  Lieferung eines Materials trifft ein.
  2. 2.        Die Lieferanten antworten mit ihren Konditionen.
  3. 3.        Die Disposition ermittelt einen Bedarf.
  4. 4.        Eine Banf wird angelegt.
  5. 5.        Mehrere Lieferanten werden angefragt.
  6. 6.        Der Bedarf wird bestellt.
  7. 7.        Die Rechnung wird bezahlt.
  8. 8.        Die Rechnung trifft ein.
 
Lösung: 3 / 4  / 5 / 2 / 6 / 1 / 8 / 7
3 Die Disposition ermittelt einen Bedarf.
4 Eine Banf wird angelegt.
5 Mehrere Lieferanten werden angefragt.
2 Die Lieferanten antworten mit ihren Konditionen.
6 Der Bedarf wird bestellt.
1 Die  Lieferung eines Materials trifft ein.
8 Die Rechnung trifft ein.
7 Die Rechnung wird bezahlt.

 
403-1 Fragen (403-1-ERP-Systeme)
1)    Was ist ein ERP-System?
Enterprise Ressource Planning – Systeme
Unterstützt die operativen Prozesse eines Unternehmens in allen wesentlichen Funktionsbereichen

2)    Nennen Sie Eigenschaften eines ERP-Systems?
Branchenneutral / Umfangreiche Datenbank / Keine Redundanz der Daten

3)    Beschreiben Sie den grundlegenden Aufbau eines ERP-Systems.
Zentrale DB an die alle Bereiche angedockt sind; z.B. Finanzwesen, Berichtswesen, Beschaffung, Produktion, Vertrieb,… -> 3 Schichten:  Präsentation(ssicht) / Anwendung(ssicht) / Datenbank

4)    Was ist im Gegensatz zu einem ERP -System eine Standardsoftware?
Standardsoftware: Vorgefertigte Softwarepakete, die ein bestimmtes (genau definiertes) betriebliches Aufgabengebiet abdecken – z.B. Finanzbuchhaltung, Lohn- und Gehaltsabrechnung
ERP-System: deckt mehrere Anwendungsbereiche ab -> Integrierte Standardsoftware - SAP

5)    Welche Vor-bzw. Nachteile können bei der Nutzung oder Einführung eines ERP-Systems auftreten?
Vorteile: Kosteneinsparung / verkürzte Einführungszeit / Hohe Qualität / Wartung und Weiterentwicklung / geringes Risiko / Dokumentation / Referenzen
Nachteile: Schnittstellenprobleme / Akzeptanzprobleme / Abhängigkeit vom Hersteller / evtl erhöhte technische od. organisatorische Anforderungen / möglicherweise schlechtes Betriebsverhalten im Unternehmen
 
403-2 Fragen (403-2-ERP-Prozesse)
Fallbeispiel: 
-          Klaus Mayer ist als IT-Leiter in einem mittelständigen Unternehmen beschäftigt. Das Unternehmen montiert Kühlschränke aus externe bezogenen Komponenten.  Da in den letzten Jahren kaum in neue Anwendungssysteme investiert wurde, besteht nun dringender Handlungsbedarf und es wird Geld für neue Systeme bereitgestellt.
-          Der IT-Leiter hat die Aufgabe bekommen, Anforderungen aus den Fachabteilungen zu sammeln, zu prüfen und dann einen Vorschlag für das weitere Vorgehen zu machen.
-          Folgende Probleme erfährt Herr Mayer:
-          Liefertermine werden nicht eingehalten
-          Bauteile fehlen oft
-          Schwankende Auslastungen am Montageband
-          Auslieferungen können nicht erfolgen, da der Auftrag nicht zu finden ist
-          Wie kann Herr Mayer nun vorgehen und was kann er der Geschäftsführung vorschlagen?
-          Diskutieren Sie dies anhand der bekannten Alternativen.


Lösung: (???)

Fall 1:
-          Für ein bestimmtes Produkt geht eine Anfrage für ein Fertigprodukt zum 1.3.2012 über 1000 Stück ein.
-          Ordnen Sie die Fragestellungen oder Aussagen den passenden Bereichen zu.
-          Wer bearbeitet die Anfrage? (Vertrieb)
-          Kann der Auftrag angenommen werden? (Vertrieb / in Absprache mit Produktion)
-          Wer pflegt den Auftrag ein? (Vertrieb)
-          Wer prüft
-          Verfügbarkeit der Rohstoffe  (Produktion)
-          Verfügbarkeit der Personen  (Produktion)
-          Verfügbarkeit der Maschinen  (Produktion)
-          Wo prüft man, ob noch 400 Stück auf dem Lager liegen? (Bestandsübersicht / Materialwirtschaft)


Fall 2: 
-            Wer verhandelt mit dem Kunden über
-       Teillieferungen,  (Vertrieb / Produktion)
-       Terminverschiebung (Produktion)
-       Wer prüft, ob Maschinen und Personenkapazität vorhanden ist? (Produktion)
-       Wo prüft man, ob Rohstoffe und Halbfertigprodukte vorhanden sind? (Produktion / Materialwirtschaft)
-       Wer beschafft die Rohstoffe? (Einkauf / Materialwirtschaft)
-       Wer prüft die Rechnungen über Rohstofflieferungen?  (Rechnungsprüfung / Einkauf)
-       Es muss Leistungslohn gezahlt werden. (Personalabteilung)
-       Das Fertigprodukt wird in Rechnung gestellt. (Vertrieb)


Fall 3:
-            Es müssen neue Mitarbeiter eingestellt werden. (Personal)
-            Was kostet die Produktion? (Controlling)
-            Es muss eine Reise zum Kunden vor Ort stattfinden. (Vertrieb)
-            Welcher Preis kann für die 1000 Stück verlangt werden? (Controlling)
-            Der Kunde bezahlt das Fertigprodukt. (Finanzbuchhaltung)
-            Es wird geprüft, ob das Fertigprodukt schon aus dem Lager entnommen ist. (Versand)
-            Wie können weitere Aufträge erhalten werden? (Vertrieb)


500 Fragen (500-SAP-LK-Vertrieb-Organisationstruktur)
Was stellen folgende Sachverhalte in Bezug auf den Vertrieb dar?
  1. Es wird nur über Großhändler verkauft. (Vertriebsweg)
  2. Es gibt einen eigenen Bahnanschluss. (Versandstelle)
  3. Indien wird als neuer eigener Markt entdeckt. (Verkaufsorganisation)
  4. Neben Kleidungsstücken sollen auch Stoffe und Bettwaren verkauft werden. (Sparten)
  5. LKW sollen an die Rampe fahren. (Versandstelle)
  6. Der Vertrieb im Ausland soll eigenverantwortlich organisiert werden. (Verkaufsorganisation)
  7. Bezüglich einer Lieferung geht eine Reklamation ein. (Verkaufsorganisation)


501-SAP-LK-Vertrieb-Stammdaten
Zu welchen Transaktionen gehören folgende Angaben?
  1. Adresse eines Kunden eingeben (Stammdaten / Kundenstamm)
  2. Bankverbindung eines Kunden ändern (Stammdaten / Kundenstamm)
  3. Einen Großhändler als Kunden gewinnen (Stammdaten anlegen / Vertriebsweg)
  4. Verkaufspreis eines Materials anlegen (Stammdaten / Preise u. Konditionen pflegen)
  5. Ladegruppe eines Materials eingeben (Materialstamm)
  6. Gültigkeitszeitraum eines Angebotes für ein Material einsetzen (Preise)
  7. Frachtzuschlag beim Verkauf erheben (Verkauf/Stammdaten)
  8. Rechnungsempfänger  angeben (Kunde / Stammdaten)


505-SAP-LK-Vertrieb-Geschäftsprozesse

Beispiel:
-          Ihr Unternehmen stellt Kleidungsstücke her
-          Alle Farben, Größen S bis XXL
-          Sie als Vertriebsbeauftragte  sollen diese an Großhändler und Einzelhändler verkaufen.
-          Beschreiben Sie die Tätigkeiten, die nun von Ihnen durchgeführt werden können, damit sie eine möglichst große Käufermenge erreichen (Vorverkaufsaktivitäten).
-          Welche dieser Tätigkeiten können durch den Einsatz eines IT-Systems gut unterstützt werden?
Mailing / Telefon / Anzeigen / Anfragen / Messestand

-          Ein Großhändler fragt bei Ihnen als Folge Ihrer Maßnahmen folgendes an:
-          Zum 1.3. benötige ich 1000 Stück Herren-hemden, in vier Farben und den Größen S bis XXL.  Wie können Sie liefern?
-          Beschreiben Sie die Tätigkeiten, die nun von Ihnen bis zum Abschluss des Vertriebsprozesses durchzuführen sind.
-          Welche können gut durch ein IT-System unterstützt werden?
-          Welche bauen auf den Vorverkaufsaktivitäten auf?

  • Auftrag erfassen             à Daten Debitor
  • Angebot schreiben        à automatische Preisfindung
  • Auftrag bestätigen
  • Beschaffung, Disposition            à Produktionsauftrag
  • Lieferung anlegen          à mit Bezug zum Auftrag
  • Rechnung stellen            à für den Auftrag

Diskussion:
-          Unterschiede Barverkauf – Terminauftrag
-          Warum wird grundsätzlich unterschieden? (Terminauftrag = automatische Lieferung der Ware in der Zukunft / Barverkauf = Ware wird bar bezahlt)
-          Was heißt das für eine Abwicklung in einem IT-System? (???)

Fragen:
-          Ordnen Sie die Sachverhalte den Teilprozessen im Vertrieb zu:
-          Angebot erstellen (Angebotserstellung)
-          Mailingliste erstellen (???)
-          Verpacken eines Materials (Kommissionierung / Lieferung)
-          Rechnungsstellung (Fakturierung)
-          Eigenfertigung eines Materials (Beschaffung)
-          Messestand betreiben (Vorverkauf)
-          Auftrag annehmen (Auftragsbearbeitung)
-          Lagerentnahme zum Versand an Kunden (Lieferung)
-          Ein Kunde bestellt 100 Stück eines Materials (Auftragsabwicklung)
-          Die Materialien für den Kundenauftrag werden dem Lager entnommen (Kommissionierung)
-          Es wird geprüft, ob ein Auftrag angenommen werden kann (Vorverkauf)
-          Der Kunde erhält eine Rechnung (Fakturierung)
-          Ein Kunde wird mit einem Angebot versehen (Vorverkauf)

-          Welche Daten treten wo zum ersten Male auf?
-          Material (???)
-          Liefertermin (Anfrage des Kunden od. Auftrag)
-          Kunde (???)
-          Zu zahlender Betrag (Angebot)
-          Menge des Materials (Anfrage /Auftrag)
-          Konditionen (Angebot / Auftrag)
-          Rechnung (Fakturierung)
-          Verpackung (Lieferung)
-          Versandstelle (Lieferung)

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